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Information zu unserer Partnerschaft

 

Unsere Partnerschaft begann mit einem Besuch der Lodzer Grundschule Nr 5 in St. Georgen im Mai 1998. Die polnischen Schüler begegneten  gleichaltrigen deutschen Kindern in der Robert-Gerwig-Schule, wo sie gemeinsame Unterrichtsstunden erlebten.

Überraschenderweise bekamen wir dann im Oktober des gleichen Jahres eine Einladung für ein internationales Schülertreffen in Frenstat/Tschechien. Dort wurde auch die Idee der Partnerschaft zwischen den drei Schulen geboren: Robert-Gerwig-Schule, Szkola Podstawowa Nr. 5 und der Zakladni Skola. Das erste verbindliche Treffen fand  in Lodz im Dezember statt. Der nächste Schritt folgte auch umgehend.  Im März 1999 wurde die Partnerschaftsurkunde im Rathaus in St. Georgen unterzeichnet. 10 Jahre später haben wir immer noch die gleichen Ansprechpartner von unseren Partnerschulen.

Bei der Partnerschaft wurde in unserer Urkunde festgelegt, dass wir die Schulpartnerschaft pflegen, indem wir jährlich ein Treffen von Schülern und Lehrern rollierend in den drei Staaten organisieren.

Das erste Treffen fand im Mai 1999  in Lodz statt. Es war der erste Eindruck, den die Schüler und auch die Lehrer vom Osten bekamen. Nach 10 Jahren hat sich soviel verändert. In Lodz wurde sehr viel renoviert und das Stadtbild veränderte sich sehr positiv.

In diesem Jahr 1999 überschlugen sich die Aktivitäten. Die Begeisterung war groß. Im Oktober war ein Schülertreffen in St. Georgen und im November erkundeten die Lehrer Frenstat.

In Frenstat sprachen wir zum ersten Mal von einem gemeinsamen Sokrates-Projekt, bei dem wir zweimal für je drei Jahre teilnehmen konnten. Durch die Zuschüsse, die wir  dadurch von Brüssel erhielten, war es vor allem für unsere Partnerschulen möglich, Kinder zu erschwinglichen Preisen zu den Partnerschulen zu schicken.

Das erste Projekt war über Industrie, Stadtentwicklung und Kultur unserer Heimatstädte,

Fauna, Flora, Umweltmaßnahmen waren Thema des zweiten Projekts, an dem die neue Partnerschaftsschule von Ungarn, die Szüts Josef Altalanos Iskola aus Kiskunhalas teilnahm . Es endete im Jahre 2006 erfolgreich mit großem Einsatz von Schülern und Lehrern.

Im Januar 2003 hatten wir in Kiskunhalas unsere Partner in Ungarn kennengelernt. Der erste Besuch wird uns unvergessen bleiben, weil der Schnee meterhoch lag, die Straßenverhältnisse eine Katastrophe waren, die Klos eingefroren waren und die Gehwege so glatt waren, dass Stürze vorprogrammiert waren. Es war ein interessanter Besuch und wir verbrachten erinnerungswürdige Tage. Leider konnten die Tschechen nicht dabei sein. Im Mai waren die jetzt glorreichen Vier Gast in St. Georgen zur Unterzeichnung des Erweiterungsvertrags, der Ungarn einschloss.

 

In all den Jahren hatten wir unsere regelmäßigen Treffen. Die Fahrten waren immer ein Erlebnis für Schüler und Lehrer. Alle Teilnehmer erfuhren durch die tollen angebotenen Programme sehr viel von den fremden Ländern. Am Ende eines Aufenthaltes wurden Tränen als sichtbares Zeichen des Erfolges vergossen.

Im Juni 2003 organisierten unser polnischen Freunde eine Reise für die gesamte Lehrerschaft von St. Georgen und für die ungarischen und tschechischen Partnern. Es war eine Reise in unsere deutsche Geschichte mit Besichtigung der Wolfsschanze, Marienburg, von Danzig und den Masuren.

Unsere Partner kennen wir inzwischen sehr gut. Wir begegnen uns gerne. Unsere Kommunikationssprache ist Deutsch und Englisch, aber oft ist es verzwickt, bis alle in ihrer Muttersprache kapiert haben, worum es geht.

Inzwischen haben wir zu dritt ein weiteres Projekt, an dem die Polen leider nicht teilnehmen können. Sie haben von ihrer nationalen Agentur  wegen der starken Konkurrenz im Lande keine Zusage erhalten. Unser gemeinsames Thema wird Märchen und Sagen unseres Heimatortes sein.

 

Wir wünschen uns, dass die Partnerschaft noch lange funktioniert, obwohl einige unserer langjährigen Partner absehbar in Pension gehen.

 

Renate Schaal